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    2. August 2026 7 min PitchViewer Redactie

    Google Earth und Google Maps: nützlich, aber nicht genug für den perfekten Stellplatz

    Viele Camper betrachten einen Campingplatz zuerst aus der Luft. Das gibt Einblick, aber nicht die ganze Geschichte. PitchViewer kartiert jeden einzelnen Stellplatz mit Hilfe der Community.

    Ein Vergleich zwischen einem Luftbild eines Campingplatzes und einem echten Bodenfoto eines Stellplatzes, der den Unterschied zwischen Google Maps und PitchViewer verdeutlicht.
    Ein Vergleich zwischen einem Luftbild eines Campingplatzes und einem echten Bodenfoto eines Stellplatzes, der den Unterschied zwischen Google Maps und PitchViewer verdeutlicht.

    Stell dir vor: Du hast einen Campingplatz ins Auge gefasst in der Dordogne, an der Mosel oder irgendwo an den italienischen Seen. Der erste Schritt für die meisten Camper ist derselbe: Google Maps öffnen, heranzoomen, ein bisschen hin und her schieben und aus der Luft betrachten, wo die Stellplätze liegen. Manchmal wechselst du zu Google Earth für eine 3D-Ansicht des Geländes. Und für einen ersten Eindruck ist das auch in Ordnung. Du siehst die Umgebung, die Entfernung zum Wasser, den Waldrand und die Hauptstraße.

    Aber dann kommt die nächste Frage: Wie sieht mein konkreter Stellplatz aus? Und da hört das Satellitenbild auf.

    Was Google Maps und Google Earth gut können

    Seien wir ehrlich: Ohne Google Maps wäre die Urlaubsplanung viel schwieriger. Die Tools sind unverzichtbar für:

    • Die Route — wie kommst du von der Autobahn zum Campingplatz, und welche Schranke nutzt du?
    • Die Umgebung — liegt der See wirklich fußläufig, oder musst du zuerst eine vielbefahrene Straße überqueren?
    • Das Gelände — ist der Campingplatz offen und flach, oder schlängeln sich die Wege zwischen Bäumen und Hügeln?
    • Entfernungsschätzungen — nützlich, um zu sehen, wie groß ein Feld im Vergleich zum Rest des Platzes ist.

    Für viele Camper reicht das. Sie denken: Ich sehe, wo die Stellplätze liegen, also weiß ich, was mich erwartet. Und wenn alle Stellplätze auf einem Campingplatz mehr oder weniger gleich sind, mag das stimmen. Aber auf den meisten Campingplätzen unterscheidet sich ein Platz enorm von einem anderen.

    Warum das Satellitenbild nicht die ganze Geschichte erzählt

    Ein Satellitenfoto ist eine Momentaufnahme von oben. Es sagt dir nicht:

    • Wie sich der Untergrund anfühlt — Gras, Sand, Kies oder Matsch nach einem Regenschauer.
    • Ob am Nachmittag Schatten fällt — Bäume siehst du, aber nicht, wie sich ihr Schatten an einem Sommernachmittag über den Platz bewegt.
    • Wie steil die Zufahrt ist — ein Weg kann flach aussehen, während dein Wohnwagen Mühe hat, hinaufzukommen.
    • Wo der Stromkasten steht — und ob du ein zwanzig Meter langes Verlängerungskabel brauchst.
    • Ob der Platz geschützt liegt — Wind kann einen schönen offenen Platz in der Praxis unangenehm machen.

    Kurz gesagt: Google Maps zeigt dir wo ein Campingplatz liegt. PitchViewer zeigt dir, wie es wirklich ist an der Stelle, an der du stehen wirst.

    PitchViewer geht einen Schritt weiter

    Genau deshalb ist PitchViewer entstanden. Wir glauben, dass echte Camper die beste Informationsquelle für echte Campingstellplätze sind. Nicht die Marketingabteilung des Campingplatzes, nicht ein Drohnenfoto von vor drei Jahren, sondern jemand, der gestern noch auf Stellplatz 127 stand und seine Erfahrung teilt.

    Deshalb findest du auf PitchViewer pro Stellplatz:

    • Aktuelle Bodenfotos — aufgenommen von Campern, nicht von einem Fotografen auf der Gehaltsliste des Campingplatzes.
    • Details zum Untergrund — Gras, Befestigung, unebene Stellen, Matschanfälligkeit.
    • Informationen zu Schatten und Sonne — wo steht die Sonne morgens, fällt am Nachmittag Schatten von den Bäumen?
    • Anschlüsse am Platz — Strom, Wasser, Abwasser, und wie weit diese von deinem Wohnwagen oder Wohnmobil entfernt sind.
    • Die Zufahrt auf dem Gelände — schmaler Weg, enge Kurve, Graben, Hang oder Kante: du siehst es im Voraus.

    Und weil sich die Informationen pro Stellplatz unterscheiden, kannst du bewusst den Platz wählen, der zu dir passt. Hast du einen großen Wohnwagen mit Vorzelt? Dann willst du Platz und einen ebenen Untergrund. Reist du mit einem kleinen Zelt? Dann sind Schatten und Nähe zu den Sanitäranlagen vielleicht wichtiger.

    Die Kraft der Camping-Community

    Das Schöne an PitchViewer ist, dass die Plattform von der Community getragen wird. Jedes Foto, das du hinzufügst, hilft dem nächsten Camper. Jede Detailangabe, die du einträgst — über Ebenheit, Privatsphäre oder Aussicht — erleichtert die Wahl eines anderen.

    Das ist ein weiterer Vorteil gegenüber Google Maps. Dort schaust du auf eine Karte, die von einem Unternehmen gepflegt wird. Bei PitchViewer schaust du auf Erfahrungen von Menschen wie dir. Camper, die wissen, dass ein Foto von der Zufahrt manchmal mehr wert ist als zehn hübsche Drohnenaufnahmen.

    So fügst du selbst einen Stellplatz hinzu

    Möchtest du mitbauen? Es dauert nur wenige Minuten:

    Mach Fotos bei der Ankunft, gib die Stellplatznummer an und beschreibe, was du siehst. Dein Beitrag ist sofort wertvoll für den nächsten Camper.

    Google Maps und PitchViewer: die ideale Kombination

    Wir sagen nicht, dass du Google Maps oder Google Earth links liegen lassen sollst. Im Gegenteil: Nutze sie ruhig, um Campingplätze in einer Region zu vergleichen und die Umgebung zu erkunden. Wechsle dann zu PitchViewer, um die einzelnen Stellplätze anzusehen. So verbindest du das Überblick von oben mit dem Detail von unten.

    Der beste Ablauf? Finde einen Campingplatz, der dir auf Google Maps gefällt, und prüfe dann auf PitchViewer, ob es bereits Fotos von konkreten Stellplätzen gibt. Gibt es keine, weißt du auch, dass du dem Campingplatz zusätzliche Fragen stellen musst — oder dass du der Erste sein kannst, der sie teilt.

    Zum Schluss

    Google Earth und Google Maps geben dir einen guten Start. Sie zeigen die Landschaft, die Lage und die Route. Aber für den Platz, an dem du dein Zelt, deinen Wohnwagen oder dein Wohnmobil aufstellst, brauchst du mehr. Du willst wissen, wie der Boden liegt, wo der Schatten fällt und ob du problemlos auf deinen Platz kommst.

    PitchViewer kartiert diese Details — Stellplatz für Stellplatz, mit Hilfe der Camping-Community. Wenn du dir also das nächste Mal einen Campingplatz aussuchst, schaue nicht nur von oben. Schau auch auf die echten Fotos der echten Plätze. Und wenn du selbst irgendwo stehst und denkst: Das hätte ich gerne vorher gewusst — teile es.

    #camping#google maps#google earth#pitch#community#foto's